„Die Digitalisierung verändert bereits jetzt in rasantem Tempo unser Leben. Wir Politiker dürfen dieser Entwicklung nicht länger hinterherlaufen. Mit den richtigen Weichenstellungen können wir dafür Sorgen, dass die Menschen durch die Digitalisierung gewinnen und nicht durch sie bedroht werden“

„Die Digitalisierung verändert bereits jetzt in rasantem Tempo unser Leben. Wir Politiker dürfen dieser Entwicklung nicht länger hinterherlaufen. Mit den richtigen Weichenstellungen können wir dafür Sorgen, dass die Menschen durch die Digitalisierung gewinnen und nicht durch sie bedroht werden“

Die Arbeitswelt steht mit der Digitalisierung vor Umbrüchen. Arbeitspätze verändern sich, durch die Automatisierung können Arbeitsplätze wegfallen oder sich zumindest deutlich verändern. Doch das muss nicht unbedingt eine Verschlechterung bedeuten.

In vielen Berufen steigen die Möglichkeiten, sich die eigene Arbeit flexibler einzuteilen und das Verhältnis von Arbeitszeit und Freizeit selbst zu wählen. Hierfür brauchen wir verbindliche Regeln, damit die Flexibilität nicht mit unverhältnismäßig steigendem Leistungsdruck und einer Abkehr von Regeln zum Schutz von Arbeitnehmerrechten einhergeht.

Wenn es gelingt, durch Automatisierung günstiger zu produzieren, müssen wir dafür Sorge tragen, dass alle Menschen davon profitieren und die sogenannte “digitale Rendite” nicht nur von wenigen eingestrichen wird. Eine Möglichkeit hierzu ist es, mit den Tarifparteien nach Wegen zu suchen, die allgemeine Arbeitszeit zu reduzieren.

Die Folgen der Digitalisierung sind heute schon zu spüren, aber die Politik läuft dieser Entwicklung bislang eher hinterher, als selbst tätig zu werden. Wir müssen die Digitalisierung politisch mitgestalten.

Durch digitale Bildung an Schulen, bei der Ausbildung und den Universitäten müssen unsere Kinder und jungen Menschen auf die Digitalisierung und die Arbeitswelt von morgen ohne wenn und aber vorbereitet werden.

Durch Investitionen in Qualifizierungsmöglichkeiten und Erwachsenenbildung müssen der Staat und Unternehmen dafür Sorge tragen, dass Menschen, deren Arbeitsplätze sich perspektivisch verändern, auf diese Veränderung vorbereitet werden. Dabei darf nicht erst investiert werden, wenn es zu spät ist und die Menschen ihre Arbeitsplätze bereits verloren haben.

Wir brauchen neue Regeln für flexible Arbeitszeiten. Dafür müssen wir den Schutz und das Recht auf Freizeit auch bei Home-Office und dauerhafter Erreichbarkeit bewahren.

Immer mehr Daten werden von Unternehmen – aber auch vom Staat und von Sicherheitsbehörden erfasst und gespeichert. Nicht immer ist dabei für Bürgerinnen und Bürger einsehbar, was mit ihren Daten passiert. Ich will für volle Datensouveränität kämpfen. Unternehmen müssen verpflichtet werden, volle Auskunft über alle Daten zu geben, die sie über eine Person gespeichert haben und diese auf Wunsch löschen.

Ein handlungsfähiger Staat muss in der Lage sein, Kriminalität, Hass und terroristische Aktivitäten auch im Internet wirkungsvoll zu bekämpfen. Dies darf aber nicht zu unverhältnismäßigen Eingriffen in die Grundrechte der Bürgerinnen und Bürger führen.  

Der Umgang mit Daten kann nicht nur auf nationaler Ebene geregelt werden. Durch eine starke Europäische Datenschutzgrundverordnung muss gewährleistet werden, dass sich Unternehmen und Organisationen an den Schutz von persönlichen Daten gebunden fühlen und die Verarbeitung von Daten in engen Grenzen erfolgt.

Der Zugang zum Internet ist mittlerweile Voraussetzung für eine Teilhabe an unserer Gesellschaft. Während es in vielen Städten mittlerweile gute Internet- und Handynetzverbindungen vorhanden sind, hängen viele ländlichen Gebiete noch hinterher. Der Bund darf die Städte und Kommunen und dabei insbesondere strukturschwache Gebiete nicht mit dem Netzausbau alleine lassen. Wir brauchen einen flächendeckenden Zugang zu schnellem Internet. Sonst können auch Unternehmen ihre Standorte vor Ort nicht mehr halten.

Wir müssen die Kommunen dabei unterstützen, öffentliches W-Lan anzubieten. Außerdem müssen wir gemeinsam mit den Netzbetreibern nach Wegen suchen, die weißen Flecken im Handynetz-Empfang zu schließen.

Digitale Infrastruktur endet nicht beim Glasfaser-Ausbau, sie muss bei der öffentlichen Verwaltung weitergehen. Während einige Behörden hier große Fortschritte vorweisen können, befinden sich andere noch immer im 20. Jahrhundert. Ich will die Digitalisierung der Verwaltung stärker vorantreiben, damit Behördengänge, lange Wartezeiten und Papierberge der Vergangenheit angehören.

Die Folgen der Digitalisierung sind heute schon zu spüren, aber die Politik läuft dieser Entwicklung bislang eher hinterher, als diese selbst zu gestalten. Wir müssen die Digitalisierung politisch gestalten.

Durch digitale Bildung an Schulen, bei der Ausbildung und den Universitäten müssen unsere Kinder und jungen Menschen auf die Digitalisierung und die Arbeitswelt von morgen ohne wenn und aber vorbereitet werden.

Durch Investitionen in Qualifizierungsmöglichkeiten und Erwachsenenbildung müssen der Staat und Unternehmen dafür Sorge tragen, dass Menschen, deren Arbeitsplätze sich perspektivisch verändern, auf diese Veränderung vorbereitet werden. Dabei darf nicht erst investiert werden, wenn es zu spät ist und die Menschen ihre Arbeitsplätze bereits verloren haben.

Wir brauchen neue Regeln für flexible Arbeitszeiten. Dafür müssen wir den Schutz und das Recht auf Freizeit auch bei Home-Office und dauerhafter Erreichbarkeit bewahren.

Die Arbeitswelt steht mit der Digitalisierung vor Umbrüchen. Arbeitspätze verändern sich, durch die Automatisierung können Arbeitsplätze wegfallen oder sich zumindest deutlich verändern. Doch das muss nicht unbedingt eine Verschlechterung bedeuten.

In vielen Berufen steigen die Möglichkeiten, sich die eigene Arbeit flexibler einzuteilen und das Verhältnis von Arbeitszeit und Freizeit selbst zu wählen. Hierfür brauchen wir verbindliche Regeln, damit die Flexibilität nicht mit unverhältnismäßig steigendem Leistungsdruck und einer Abkehr von Regeln zum Schutz von Arbeitnehmerrechten einhergeht.

Wenn es gelingt, durch Automatisierung günstiger zu produzieren, müssen wir dafür Sorge tragen, dass alle Menschen davon profitieren und die sogenannte “digitale Rendite” nicht nur von wenigen eingestrichen wird. Eine Möglichkeit hierzu ist es, mit den Tarifparteien nach Wegen zu suchen, die allgemeine Arbeitszeit zu reduzieren.

Immer mehr Daten werden von Unternehmen – aber auch vom Staat und von Sicherheitsbehörden erfasst und gespeichert. Nicht immer ist dabei für Bürgerinnen und Bürger einsehbar, was mit ihren Daten passiert. Ich will für volle Datensouveränität kämpfen. Unternehmen müssen verpflichtet werden, volle Auskunft über alle Daten zu geben, die sie über eine Person gespeichert haben und diese auf Wunsch löschen.

Ein handlungsfähiger Staat muss in der Lage sein, Kriminalität, Hass und terroristische Aktivitäten auch im Internet wirkungsvoll zu bekämpfen. Dies darf aber nicht zu unverhältnismäßigen Eingriffen in die Grundrechte der Bürgerinnen und Bürger führen.  

Der Umgang mit Daten kann nicht nur auf nationaler Ebene geregelt werden. Durch eine starke Europäische Datenschutzgrundverordnung muss gewährleistet werden, dass sich Unternehmen und Organisationen an den Schutz von persönlichen Daten gebunden fühlen und die Verarbeitung von Daten in engen Grenzen erfolgt.

Der Zugang zum Internet ist mittlerweile Voraussetzung für eine Teilhabe an unserer Gesellschaft. Während es in vielen Städten mittlerweile gute Internet- und Handynetzverbindungen vorhanden sind, hängen viele ländlichen Gebiete noch hinterher. Der Bund darf die Städte und Kommunen und dabei insbesondere strukturschwache Gebiete nicht mit dem Netzausbau alleine lassen. Wir brauchen einen flächendeckenden Zugang zu schnellem Internet. Sonst können auch Unternehmen ihre Standorte vor Ort nicht mehr halten.

Wir müssen die Kommunen dabei unterstützen, öffentliches W-Lan anzubieten. Außerdem müssen wir gemeinsam mit den Netzbetreibern nach Wegen suchen, die weißen Flecken im Handynetz-Empfang zu schließen.

Digitale Infrastruktur endet nicht beim Glasfaser-Ausbau, sie muss bei der öffentlichen Verwaltung weitergehen. Während einige Behörden hier große Fortschritte vorweisen können, befinden sich andere noch immer im 20. Jahrhundert. Ich will die Digitalisierung der Verwaltung stärker vorantreiben, damit Behördengänge, lange Wartezeiten und Papierberge der Vergangenheit angehören.

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